Kaum zu Hause haben wir gleich die Ski eingepackt, denn am nächsten Morgen geht es ab nach St. Anton.
St. Anton? Da waren wir noch nie Skifahren, ABER in St. Anton befindet sich die erste Super Charger Station Österreichs. Als Strompionier sucht man sich das Skigebiet schon mal nach moderneren Kriterien aus:-)
Das "charge limit" auf "max" gesetzt starten wir mit 397 km "typical range". Für die ca. 240 km sollte das reichen.
Und schon gleiten wir über Schweizer Autobahnen mühelos dahin und finden es gar wunderbar.
An der Grenze geht es zunächst an die TANKSTELLE(!)
10-Tages-Vignetten gibt es am einfachsten hier.
Auf der Strecke von Feldkirch nach Innsbruck gibt es diese gefühlten 1000 km Landstrasse mit 80 km/h und Überholverbot. Nur an zwei Stellen gibt es eine Überholspur. Da ging's natürlich richtig ab. Wenn da nur nicht dieser Schnarchzapfen vor mir gewesen wäre...
Dann wieder gemächliche 80 - was sage ich - majestätische 80!
Kurz vor dem Arlbergtunnel waren wir uns mit noch über 200 km "typical range" und nur noch 30 km Entfernung nun wirklich sicher, dass der Strom reichen würde. Also rauf auf den Arlbergpass. Ein Gedicht! Wie von einem Gummiband gezogen surren wir durch die Serpentinen. Zum Glück sass die Vertretung der österreichischen Verkehrspolizei auf dem Beifahrersitz ...
Die Fahrt runter ging am anderen Ende der Skala: Nicht nur KEIN Verbrauch, sondern auch Rekuperation. Die Batterie wurde aufgeladen. Am Ende (in St. Anton) hatte sich der Durchschnittsverbrauch über die ganze Strecke wieder fast bei dem Wert vor dem Pass eingependelt, fast so als wären wir durch den Arlbergtunnel gefahren. WOW.
Am Ziel angekommen ging es NICHT zuerst ins Hotel, sondern an die Super Charger Station
Sieht ganz belanglos aus. Drei kleine Säulen - die sind jedoch typisch. Nah genug ranfahren, denn das Kabel ist nicht sehr lang (soll wohl den Boden nicht berühren?). Einstecken und das Aufblasen beginnt. Das der Wagen nicht platzt ist ein Wunder.
Sagenhafte 470 km Reichweite werden pro Stunde geladen (ich habe sogar von noch mehr gelesen). Mit 267 Ampere! Das ist fast 10 mal schneller als zu Hause in der Garage (50km Reichweite pro Stunde).
Wir sind zum Mittagessen eingekehrt und ich habe den Ladevorgang mit der iPhone-App überwacht: "Charging complete" noch vor dem Espresso!
Montag, 10. März 2014
Donnerstag, 6. März 2014
Das isser
Heute habe ich mein Model S beim Tesla Servicecenter in Winterthur abgeholt. So sieht er aus
Nach ca. 1 Stunde Einweisung ging es denn endlich los. Elegant, mühelos, ja fast schwerelos ging es durch den Berufsverkehr. EIN GENUSS:-)
Das Fahren mit nur einem Pedal - Strompedal - funktioniert wirklich gut. Ich habe die Bremse nur für den Stillstand im Stau gebraucht.
Beim Stop&Go gab es genug Gelegenheit, mit dem Monsterscreen zu spielen und die vielen Informationen zu interpretieren. Ich muss zugeben, der Bildschirm lenkt doch ganz schön ab. Man muss sich wirklich beherrschen - gerade als so ein verspieltes Einzelkind wie ich.
Ja und das Daumendrücken hat geholfen: Er passt rein. DANKE!
Sieht üppiger aus, als es ist. Schliesslich hat der TT zwei ziemlich lange Türen.
Kaum drin, gleich an die Dose. Und natürlich überwache ich den Ladeprozess (während ich diesen Blog-Eintrag schreibe) mit der iPhone-App. Auf diesem Screenshot
sieht man, dass er 46 km Reichweite in jeder Stunde lädt (links unten). Das ist wie erwartet (50 km/h). Die angezeigte Reichweite ist die "typical range" im Gegensatz zur "rated range". Die typische Reichweite versucht aus der Historie, Umgebungstemperatur etc. eine realistische Reichweite zu errechnen. Sogar mein typisches Fahrverhalten wird berücksichtigt...
Die "rated range" ist dagegen der eher theoretische Wert. Nur diese Reichweite wird mal die maximalen knapp 500 km anzeigen.
Mein Fazit: YEAH!
Nach ca. 1 Stunde Einweisung ging es denn endlich los. Elegant, mühelos, ja fast schwerelos ging es durch den Berufsverkehr. EIN GENUSS:-)
Das Fahren mit nur einem Pedal - Strompedal - funktioniert wirklich gut. Ich habe die Bremse nur für den Stillstand im Stau gebraucht.
Beim Stop&Go gab es genug Gelegenheit, mit dem Monsterscreen zu spielen und die vielen Informationen zu interpretieren. Ich muss zugeben, der Bildschirm lenkt doch ganz schön ab. Man muss sich wirklich beherrschen - gerade als so ein verspieltes Einzelkind wie ich.
Ja und das Daumendrücken hat geholfen: Er passt rein. DANKE!
Sieht üppiger aus, als es ist. Schliesslich hat der TT zwei ziemlich lange Türen.
Kaum drin, gleich an die Dose. Und natürlich überwache ich den Ladeprozess (während ich diesen Blog-Eintrag schreibe) mit der iPhone-App. Auf diesem Screenshot
sieht man, dass er 46 km Reichweite in jeder Stunde lädt (links unten). Das ist wie erwartet (50 km/h). Die angezeigte Reichweite ist die "typical range" im Gegensatz zur "rated range". Die typische Reichweite versucht aus der Historie, Umgebungstemperatur etc. eine realistische Reichweite zu errechnen. Sogar mein typisches Fahrverhalten wird berücksichtigt...
Die "rated range" ist dagegen der eher theoretische Wert. Nur diese Reichweite wird mal die maximalen knapp 500 km anzeigen.
Mein Fazit: YEAH!
Mittwoch, 26. Februar 2014
Vorbereitungen 2
noch 8 Tage...
In der Garage ist die Ladesteckdose installiert:
Das ist eine "IEC 60309 400V, 16A, 6h, 3P+N+E", also eine stinknormale Drehstromsteckdose, die so auch in mancher Küche den Herd versorgt. Damit soll der Tesla 50 km Reichweite in einer Stunde laden. Ich denke, dass dies für den Normaltag locker reichen sollte. Da kann ich sogar die Ladezeit auf den Nachtstrom beschränken.
Weitere kleine Vorbereitung: Weil meine Frau wirklich gaaaaanz rechts in der Garage stehen soll und ich trotzdem ihre Nerven schonen will habe ich diesen "Rammbock" installiert.
In der Garage ist die Ladesteckdose installiert:
Das ist eine "IEC 60309 400V, 16A, 6h, 3P+N+E", also eine stinknormale Drehstromsteckdose, die so auch in mancher Küche den Herd versorgt. Damit soll der Tesla 50 km Reichweite in einer Stunde laden. Ich denke, dass dies für den Normaltag locker reichen sollte. Da kann ich sogar die Ladezeit auf den Nachtstrom beschränken.
Weitere kleine Vorbereitung: Weil meine Frau wirklich gaaaaanz rechts in der Garage stehen soll und ich trotzdem ihre Nerven schonen will habe ich diesen "Rammbock" installiert.
Das ist selbstklebender, weicher Kunststoff von TESA - und schweineteuer.
Donnerstag, 20. Februar 2014
Vorbereitungen
Erster kleiner Schock: Ich habe ein echtes Schiff gekauft. 5 mal 2 Meter!
Schön, bei der Probefahrt ist mir das auch aufgefallen, aber da war ich schnell hin & weg.
Mit dem Zollstock in der Hand kommt mir meine Doppel-Garage plötzlich sehr klein vor. Der Audi TT von meiner Frau muss ja auch noch rein (ich habe ihr schon mal vom Elektro-Smart erzählt:-).
Überall stehen/liegen Sachen rum. Also ab zur Deponie.
Und nun: links oder rechts parken? vorwärts oder rückwärts (neuerdings ja ein Option ohne Auspuff)? reicht das Kabel (ich höre von 6 Metern)?
Dann lese ich einen Artikel in der handelszeitung.ch (http://www.handelszeitung.ch/bildergalerie/die-tuecken-des-tesla) . Der macht doch glatt dieses Foto:
Hintergrund
Ich bekomme in Kürze mein Model S. Yeah!
Ob das Teil auch wirklich taugt, will ich hier berichten.
Noch bin ich begeisterter Fan - schliesslich kostet der Spass ja richtig - und hoffe natürlich, dies auch zu bleiben. Wir werden sehen...
Ob das Teil auch wirklich taugt, will ich hier berichten.
Noch bin ich begeisterter Fan - schliesslich kostet der Spass ja richtig - und hoffe natürlich, dies auch zu bleiben. Wir werden sehen...
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